Bundesnetzagentur: Breitbandversorgung weiter verbessert
Sachsen ist das neunte Bundesland, in dem die Mobilfunkunternehmen ihre Versorgungsverpflichtung im 800 Mhz-Bereich umgesetzt haben, meldet die Bundesnetzagentur (BNetzA). Telekom Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH und Telefónica Germany GmbH & Co. OHG können die von ihnen ersteigerten Frequenzen jetzt auch in diesem Bundesland frei nutzen. „Mittlerweile sind bereits in neun der insgesamt dreizehn mit Breitband unterversorgten Bundesländer die Versorgungsauflagen erfüllt worden. Ich gehe davon aus, dass weitere Bundesländer in Kürze folgen werden“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Erfüllt haben die Vorgaben bislang: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein.
LTE – Zwischen Euphorie und Skepsis?
In 2008 meldeten die Technik-Hersteller, dass sie für 2009 mit der neuen Mobilfunk-Technologie LTE einsatzbereit sein könnten. In 2010 wurden mit der Versteigerung der erforderlichen Frequenzen und dem Aufbau der ersten LTE-Netze wesentliche Weichen hierzu gestellt. 2011 gingen erste größere Netze in Betrieb. Wie sieht es nun in 2012 mit der unbegrenzten mobilen Breitbandigkeit aus?
Mobilfunknetzbetreiber erfüllen die Breitbandversorgungspflichten bereits in NRW und dem Saarland
Die Bundesnetzagentur meldet, dass die Mobilfunkunternehmen die Versorgungsverpflichtung für den Breitbandausbau der Funkversorgung in Nordrhein-Westfalen und dem Saarland bereits erfüllen. Im Frühjahr 2010 wurden die Frequenzen für den drahtlosen Netzzugang versteigert, die Unternehmen mussten sich zum stufenweisen Auf- und Ausbau verpflichten.
Bericht zu LTE-Projekt in NRW veröffentlicht
Die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) hat den Abschlussbericht ihres LTE-Projekts veröffentlicht. Das Projekt begleitete die Einführung von LTE in Nordrhein-Westfalen. Ziel war es, Chancen und Risiken der neuen Technologie zu untersuchen.
LTE-Workshops des IZMF für kommunale Mandatsträger und Vertreter kommunaler Verwaltungen
Nach dem großen Interesse an den LTE-Kommunalworkshops in Bayern, Baden-Württemberg und Brandenburg bietet das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) zwei weitere Veranstaltungen an, diesmal in Rheinland-Pfalz und Niedersachsen.
Im Rahmen der Workshops stellt das IZMF die Ergebnisse der Pilotstudie "Abschätzung der Exposition der Bevölkerung durch LTE-Sendeanlagen" vor.
Das IZMF informiert seit 2003 regelmäßig anhand von Mobilfunk-Messreihen
Das IZMF hat in Kooperation mit Landesumweltministerien oder Landesumweltämtern umfangreiche Messungen der Mobilfunkimmissionen vorgenommen. Diese Messreihen informieren über die Stärke elektromagnetischer Felder in der näheren Umgebung von GSM- und UMTS-Mobilfunksendeanlagen, die Abstrahlcharakteristik von Mobilfunkantennen und ihren Einfluss auf das Ausbreitungsverhalten der Felder.
LTE
Das Mobiltelefon wird von immer mehr Menschen als mobiler Internetzugang verwendet. Mehr als 21 Millionen Bundesbürger nutzen inzwischen Smartphones und Handys entsprechend. Nach Berechnungen der Bundesnetzagentur haben die Deutschen 2010 rund 65 Millionen Gigabyte Daten auf ihre Handys geladen. 
LTE-Workshops des IZMF für kommunale Mandatsträger und Vertreter kommunaler Verwaltungen
Im Rahmen des Workshops informiert das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) über die Ergebnisse der Pilotstudie "Abschätzung der Exposition der Bevölkerung durch LTE-Sendeanlagen". Dabei werden die technischen Grundlagen des neuen Mobilfunkstandards LTE und die damit verbundenen elektromagnetischen Felder und Emissionen anschaulich vermittelt.
