Mit Jugend forscht zur Olympiareife

Die Bremer Schüler Jared-Carsten Frerichs (16) und Moritz Berger (16) wurden vergangenen Donnerstag für ihre Hightech-Stoppuhr für Skilangläufer ausgezeichnet. Das Messgerät ermöglicht es Sportlern, schon beim Lauf die eigene Zeit besser einzuschätzen. Die Schüler konnten mit ihrer Erfindung die Jury überzeugen und haben den Sonderpreis "Mobilfunk - Anwendungen und Auswirkungen mobiler Kommunikation" gewonnen.

Stand: August 2011

Das Handy als Wegweiser

Not macht erfinderisch - dies gilt auch für Thomas Klingbeil (19) und Franziska Strunz (19). Die Brandenburger waren es leid, ihre Ausflüge nach Berlin regelmäßig mit der Suche nach ihrem Auto zu beenden. Deshalb entwickelten sie eine Handysoftware zur Orientierung und bekamen dafür den Sonderpreis "Mobilfunk - Anwendungen und Auswirkungen mobiler Kommunikation". 

Stand: August 2011

Sicher auf der Straße durch RFID

Ein übersehenes Stoppschild kann schnell zum Unfall führen. Götz Dähne (21) und Stephan Dittrich (20) aus Berlin haben ein System entwickelt, mit dem aktuelle Straßenschilder im Auto angezeigt werden. 

Stand: August 2011

Modellautos mit Handys fernsteuern

Wer in seiner Kindheit eins besessen hat, kennt das Problem: Sobald sich ein Modellauto etwas weiter weg von der Fernsteuerung befindet, bleibt es stehen und lässt sich nicht mehr lenken. Sebastian Weihele (17) und Felix Jankowski (17) aus dem bayerischen Marktoberdorf haben eine Lösung für dieses Problem gefunden.

Stand: August 2011

Schüler entwickeln intelligentes Notrufsystem

In gewohnter Umgebung zuhause gepflegt werden - das wünschen sich viele Schwerkranke. Besonders bei Intensiv-Pflegefällen ist dabei wichtig, dass sie rund um die Uhr beaufsichtigt werden.

Stand: Oktober 2013

Gut abgeschirmt

Oft sind es zufällige Beobachtungen, die zu interessanten Forschungserkenntnissen führen. Der sechzehnjährigen Linn Bieske war aufgefallen, dass sie mit ihrem Computer aus einigen Wohnungen in der Nachbarschaft WLAN-Signale empfangen konnte, aus anderen klappte das nicht. Ihre Schlussfolgerung: Etwas musste die elektromagnetischen Felder von WLAN-Netzen stören. Da es sich um den gleichen Häusertyp handelte, zog die Schülerin die unterschiedlichen Fensterscheiben als mögliche Ursache in Betracht.

Stand: September 2011

Tacho 2.0

Nach der Schule gleich in die Pedale treten – für Tim Nitzsche und Johannes Falke vom Johannes-Kepler-Gymnasium in Chemnitz gibt es nichts Schöneres. Aber sie wollen auch sehen, was sie beim Fahrradfahren geleistet haben. Die Anzeigemöglichkeiten der gängigen Fahrradcomputer reichten den beiden begeisterten Radlern nicht aus. Kein Modell bot alle für sie wichtigen Funktionen an, wie die Messung der Trittfrequenz, der Neigung bzw. Steigung der Strecke, der Herzfrequenz oder die GPS-Koordinaten zur Bestimmung der eigenen Position.

Stand: August 2011

Forschungsobjekt Kresse

Elektromagnetische Felder entstehen überall, wo Ströme fließen - zum Beispiel bei einem Gewitter, aber auch, sobald ein elektrisches Gerät läuft. Doch wie wirkt sich das elektromagnetische Feld eines solchen Geräts auf unsere Umwelt aus, etwa auf das Wachstum von Pflanzen? Die zwölfjährige Jessica Fuchs wollte es genauer wissen. Mehr als ein Jahr tüftelte Jessica Fuchs an ihrem Projekt, bei dem ein Handy und diverse Kresse-Samen zum Einsatz kamen.

Stand: August 2011

Mehr Effizienz beim Streife fahren

Ob die Polizei auf Streife immer die beste Route wählt? Künftig führt eine neue Software die Ordnungshüter ohne Umwege an die Brennpunkte im Revier. Programmiert hat sie der Aachener Gymnasiast Pascal Förster. Und so funktioniert sein System: In der Polizeiwache erstellt ein erfahrener Kollege die Route für jeden Streifenwagen. Diese basiert auf Erhebungen, in die beispielsweise Informationen über potenziell gefährdete Gebäude sowie die Kriminalitätsstatistik einfließen. Mittels Mobilfunk wird die aktuelle Tour direkt auf ein Handy in den Polizeiwagen übermittelt. "Vor allem in den neuen Bundesländern ist das Handynetz besser als der Polizeifunk", erläutert Pascal Förster.

Stand: Oktober 2013

Ein Funkbesen für automatische Sauberkeit

Wer kennt das nicht: Es gäbe so viel Schönes zu tun – endlich mal wieder draußen die Sonne genießen, im Internet surfen, mit Freunden treffen. Stattdessen stehen unliebsame Reinigungsarbeiten auf dem Programm. Das kann demotivieren. Oder den Erfindergeist beflügeln. "Wir hatten keine Lust, den Klassenraum zu fegen." Dies war für die dreizehnjährige Ronja Schirm der Grund, um gemeinsam mit ihren beiden Mitschülern Lennart Jakob und David Felix Ruhmland einen ferngesteuerten Besen zu entwickeln. Gemeinsam versahen die drei Göttinger Schüler mehrere Besenbürsten, Metallstangen und Brotdosen mit Elektromotoren samt elektronischen Empfängern. Heraus kam ein Besen, der sich mit einer Funkverbindung fernsteuern lässt.

Stand: August 2011
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