Bundesregierung und Netzbetreiber stellen jeweils 600.000 Euro für Informationen zum Mobilfunk bereit

Die Bundesregierung und die Mobilfunknetzbetreiber wollen in den nächsten beiden Jahren jeweils 600.000 Euro zur Verfügung stellen, um über die Wirkungen des Mobilfunks noch umfassender zu informieren. Anlässlich des zehnten Jahrestages der Selbstverpflichtung bekräftigten die deutschen Mobilfunknetzbetreiber E-Plus, Telefónica Germany, Telekom Deutschland und Vodafone Deutschland ihre Bereitschaft, auch zukünftig einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Akzeptanz der Mobilfunktechnologie zu leisten.

Die Netzbetreiber kündigten an, in den nächsten beiden Jahren Vorhaben der Bundesregierung zur Risikokommunikation mit insgesamt 600.000 Euro zu unterstützen. Die Bundesregierung plant, in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), Mittel in gleicher Höhe zur Verfügung zu stellen, um damit verschiedene Projekte und Initiativen zu unterstützen. "Damit wird auch weiterhin ein aktiver Beitrag zu einem verantwortungsbewussten und vorsorgeorientierten Umgang mit der Mobilfunktechnologie geleistet", betonte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser.

Die freiwillige Selbstverpflichtung vom Dezember 2001 umfasst "Maßnahmen zur Verbesserung von Sicherheit und Verbraucher-, Umwelt-, und Gesundheitsschutz, Information und vertrauensbildenden Maßnahmen beim Ausbau der Mobilfunknetze". Zentrale Ziele waren die Verbesserung der Transparenz beim Netzaufbau und den tatsächlich gemessenen Immissionen sowie die Klärung offener Forschungsfragen. Damit sollten die Konflikte beim Netzausbau verringert und die Vorsorge im Bereich Mobilfunk auf freiwilliger Basis verstärkt werden.

 

Stand: Februar 2012