Das Handy stört im Straßenverkehr

Radfahrer sollten während der Fahrt am besten ganz auf das Telefonieren verzichten, denn Ablenkungen gefährden die Sicherheit.

Mit Beginn der sonnigen Monate schwingen sich die Menschen wieder häufiger auf das Fahrrad. Viele wollen dabei nicht auf ihre ständige Erreichbarkeit verzichten. Sie sollten allerdings darauf achten, dass im Straßenverkehr generell nur mit Freisprecheinrichtung telefoniert werden darf – egal ob man auf zwei oder vier Rädern unterwegs ist. Ganz verboten ist es, SMS zu schreiben oder im Internet zu surfen. Wer sich nicht daran hält und erwischt wird, muss mit einem Verwarngeld von 25 Euro rechnen. Für Autofahrer wird es sogar noch teurer: Wenn sie ohne Freisprecheinrichtung telefonieren, müssen sie ein Bußgeld von 40 Euro und einen Punkt im Verkehrszentralregister in Kauf nehmen. Ähnliche Verbote gelten in vielen europäischen Ländern, hier sind die Bußgelder sogar oftmals deutlich höher.

Untersuchungen zeigen, dass es am sinnvollsten ist, im Straßenverkehr ganz auf das Telefonieren zu verzichten – selbst mit Freisprecheinrichtung. Denn schon durch das Gespräch wird man bereits vom Verkehr abgelenkt und das Reaktionsvermögen ist reduziert. Das Informationszentrum Mobilfunk e. V. rät Auto- und Radfahrern daher, Gespräche mit dem Handy vor oder nach der Fahrt zu erledigen oder eine kurze Pause zum Telefonieren einzulegen. Wer unbedingt erreichbar sein muss, sollte auf jeden Fall eine Freisprecheinrichtung verwenden, die gibt es mittlerweile sogar für Fahrräder.

 

Stand: März 2012