Nachwuchsforscher für Erfindungen im Bereich mobile Kommunikation ausgezeichnet

Schüler aus Rheinland-Pfalz und Bayern gewinnen Sonderpreis Mobilfunk bei bundesweitem Wettbewerb Jugend forscht

Berlin, 30.05.2012 - Ein Online-Hausaufgabenheft und ein Zeppelin für Erkundungstouren in schwer zugänglichen Gebieten sind die Sieger des „Sonderpreises Mobilfunk“ beim diesjährigen Bundeswettbewerb Jugend forscht. Bereits zum zweiten Mal vergab das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) den Preis an junge Forscher aus ganz Deutschland.

In diesem Jahr konnten sich Lukas Ramroth und Niklas Stein aus Montabaur, Rheinland-Pfalz, sowie Julian Spit, Simon Trieb und Michael Günther aus Türkheim in Bayern über die Auszeichnung freuen. „Die kreativen Ideen und Erfindungen der jungen Forscherinnen und Forscher  haben uns erneut sehr beeindruckt. Unser Anspruch ist es, die Arbeit der Jungforscher nicht nur anzuerkennen, sondern sie auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen“, erklärt Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des IZMF.

Wie viele ihrer Freunde sind auch Lukas Ramroth und Niklas Stein vom Mons-Tabor-Gymnasium in Montabaur begeisterte Smartphone-Nutzer. Die 15- und 16-Jährigen  wollten jedoch nicht mehr nur Apps und die dazugehörige Software nutzen, sondern selbst zu Erfindern werden. Um sich selbst, Freunden und Lehrern den Schulalltag zu erleichtern, entwickelten sie ein neuartiges Online-Hausaufgabenheft. Darin werden alle Hausaufgaben und Termine noch in der Schule übersichtlich vermerkt. Die Software verknüpft die eingegebenen Daten dann automatisch mit dem aktuellen Stundenplan.  Schüler und Lehrer können per Smartphone oder mobilem Endgerät wie Netbook oder Tablet-PC auf das Online-Heft zugreifen und so ihre Unterrichtswoche kinderleicht überblicken.

Auf die Idee einen Zeppelin zu konstruieren, kamen die 17- und 18-jährigen Schüler Julian Spit, Simon Trieb und Michael Günther aus dem bayerischen Türkheim durch die Berichterstattung über Naturkatastrophen. Ihr Ziel war es, für Erkundungen in schwer zugänglichen Gebieten eine technische Lösung zu entwickeln. Der von ihnen konstruierte Zeppelin kann im Ernstfall unbemannt starten und vorgegebene Routen abfliegen. Dabei speichert und übermittelt das Fluggerät auch Aufnahmen der Umgebung.

Die Landeswettbewerbe von Jugend forscht können in diesem Jahr einen Rekord verbuchen: Mit fast 11.000 Teilnehmern meldeten sich mehr Jugendliche als je zuvor an. „Es ist schön zu sehen, wie viel Spaß die Jugendlichen an Wissenschaft und Forschung haben. Diesen Erfindergeist und das Interesse an mobiler Kommunikation möchten wir mit dem Sonderpreis Mobilfunk fördern“, so Dagmar Wiebusch. Auf Landesebene wurden insgesamt neun Projekte ausgezeichnet. Beispielsweise ein Navigationssystem aus Baden-Württemberg, das mit Hilfe von Quick Response Codes (QR-Codes) innerhalb von Gebäuden verwendet werden kann, und ein Seniorenhandy aus Sachsen-Anhalt, das mit Lupe und Medizin-App ausgestattet ist.

Über das IZMF

Mit dem Sonderpreis "Mobilfunk – Anwendungen und Auswirkungen mobiler Kommunikation" möchte das IZMF Jugendliche dazu ermutigen, sich wissenschaftlich mit dem Forschungsfeld "mobile Technologien" auseinander zu setzen. Er ist Teil des Engagements für Bildung und Jugend des IZMF. Der Sonderpreis wird seit 2006 jährlich im Rahmen der Landeswettbewerbe und in diesem Jahr erstmalig im Rahmen des Bundeswettbewerbes von Jugend forscht vergeben.
 
Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Medien sowie öffentliche und private Einrichtungen zum Thema mobile Kommunikation. Es ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der von den Mobilfunknetzbetreibern gegründet wurde. 
Weitere Infos zum Thema Mobilfunk bietet das IZMF unter der gebührenfreien Hotline 0800/330 31 33 oder unter www.izmf.de.

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Informationszentrum Mobilfunk e. V.
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Datum: 
30.05.2012
Stand: April 2013