Telefonieren mit Stil

Der „Tag gegen den Lärm“ widmet sich am 25. April 2012 unter anderem dem Fluglärm. Doch viele Menschen leiden auch unter Geräuschen, die weit weniger Dezibel erzeugen: Handygespräche und Klingeltöne. Das Informationszentrum Mobilfunk e. V. (IZMF) gibt Tipps für rücksichtsvolles Telefonieren.

Berlin, 24. April 2012 - Verglichen mit einem Flugzeug im Landeanflug mag die Lautstärke von Handys gering sein. Dennoch leiden viele Menschen unter „Handylärm“. Denn Lärm bedeutet nicht immer, dass ein Geräusch objektiv laut ist. Es genügt, wenn wir es als störend empfinden. Beispiele dafür kennt jeder aus dem Alltag: Beim Abendessen im Restaurant ertönt am Nachbartisch wiederholt eine Feuerwehrsirene – der Klingelton eines Handys. Zu allem Überfluss neigt der Gast nebenan dazu, am Telefon sehr laut zu sprechen. Zu Recht ärgern sich die anderen Gäste darüber.

Für die meisten Menschen ist es mittlerweile selbstverständlich, stets überall erreichbar zu sein. Ein paar einfache Regeln minimieren jedoch die Lärmbelästigung durch mobiles Telefonieren. Wer einen wirklich wichtigen Anruf erwartet, muss im Restaurant sein Handy natürlich nicht gleich ausschalten. Meistens genügt es, auf lautlos zu stellen oder den Vibrationsalarm zu aktivieren. Auch sollte man für das Gespräch vor die Tür gehen oder zumindest in gemäßigter Tonlage telefonieren. Dies empfiehlt sich auch an anderen öffentlichen Orten.

Auch Schilder, die in Krankenhäusern und Arztpraxen auf ein Handyverbot hinweisen, sollten grundsätzlich beachtet werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass auf die nötige Ruhe der Patienten Rücksicht genommen wird. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, sollte den Rufton so einstellen, dass die anderen Fahrgäste bei einem Anruf nicht gestört werden. Dabei empfiehlt sich ein nicht zu lauter und gleichzeitig dezenter Klingelton. Auch die Gesprächslautstärke kann als störend empfunden werden und sollte der jeweiligen Umgebung angepasst sein.

Über das IZMF

Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Medien sowie öffentliche und private Einrichtungen zum Thema mobile Kommunikation. Es ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der von den Mobilfunknetzbetreibern gegründet wurde. 
Weitere Infos zum Thema Mobilfunk bietet das IZMF unter der gebührenfreien Hotline 0800/330 31 33 oder unter www.izmf.de.

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Datum: 
24.04.2012
Stand: April 2013