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Studie von Johansen
 
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Können die elektromagnetischen Felder von Mobiltelefonen Augenkrebs auslösen?
Diese Fragestellung wird von der Forschung derzeit intensiv untersucht? Bislang ist jedoch kein wissenschaftlicher Beleg erbracht worden, dass häufiges Mobiltelefonieren eine Krebserkrankung des Auges auslösen kann. Nichtsdestoweniger ist es notwendig, auf diesem Gebiet weiter zu forschen – und dies vor allem auch, um bestehenden Verunsicherungen zu begegnen.
In Deutschland erkranken jährlich rund 500 Menschen an Augenkrebs. Die Erkrankungshäufigkeit beträgt demgemäß etwa 1 zu 100.000. Der Tumor im Auge wird als intraokuläres Melanom bezeichnet. Bei dieser selten auftretenden Erkrankung sind die Krebszellen in dem Teil des Auges zu finden, der Uvea genannt wird. Die Uvea enthält Zellen mit Farbpigmenten, die so genannten Melanozyten. Wenn diese Zellen zu Krebs entarten, werden sie als Melanom bezeichnet.
Studie von Johansen
Bereiche des Auges, an denen das Uveal-Melanom entsteht (blauer Pfeil)
Zwei wichtige wissenschaftliche Studien zum Thema Handy und Augenkrebs sind in letzter Zeit erschienen: In einer 2001 von C. Johansen und anderen veröffentlichten epidemiologischen Kohorten-Studie wurden zwischen 1982 und 1995 in Dänemark 420.095 Nutzer von analogen und digitalen Handys untersucht. Dabei gab es bei der Häufigkeit der erkrankten Handy-Nutzer im Verhältnis zu den erkrankten Personen, die kein Handy genutzt hatten, keine auffällige Abweichung. Demzufolge konnte kein Zusammenhang nachgewiesen werden zwischen dem Gebrauch von Mobiltelefonen und einem erhöhten Risiko, an Augenkrebs zu erkranken.

 
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