Informationszentrum Mobilfunk
Home Suche:
Kontakt
Impressum
Sitemap    
  THEMEN DATEN & FAKTEN SERVICE PRESSE VERANSTALTUNGEN ÜBER DAS IZMF

GESCHICHTE DES MOBILFUNKS
FUNKTIONSWEISE
ÜBERTRAGUNGSWEG
MOBILFUNKSENDEANLAGEN
FUNKZELLEN & NETZE
FUNKWELLEN
FREQUENZEN
GSM
GPRS
NETZPLANUNG & NETZAUFBAU
SICHERHEITSMAßNAHMEN
> THEMEN > TECHNIK > FUNKTIONSWEISE > UMTS Themen dieser Seite:

Höhere Datenübertragungsraten
 
Andere Funktionsweise als GSM
 
Effizientere Datenübertragung
 
Zellatmung und Handover
 
 Mehr zum Thema
Was versteht man unter dem neuen Mobilfunkstandard UMTS?
UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist das Übertragungsverfahren für den Mobilfunk der dritten Generation und bedeutet einen Entwicklungssprung in der mobilen Datenkommunikation.
Denn UMTS schafft die technische Grundlage für die Übermittlung großer Datenmengen. Zudem wird der Datenaustausch stark beschleunigt. Damit ermöglicht UMTS vielfältige neue multimediale Anwendungen. Die hohen Geschwindigkeiten sind die Voraussetzung für den schnellen Zugriff auf das Internet oder für die Übertragung bewegter Bilder auf das Mobiltelefon. Damit wird das Handy zur universell einsetzbaren, mobilen Kommunikationsplattform.
Höhere Datenübertragungsraten
Bei UMTS erhöht sich die Datenübertragungsrate auf bis zu 384 kbit/s. Während die Übermittlung eines Farbbildes von 72 KB beim Mobilfunkstandard GSM (Global System for Mobile Telecommunications) noch etwa 1 Minute dauert, benötigt UMTS nur noch etwa 1,6 Sekunden. Bei kurzen Entfernungen zwischen Mobiltelefon und Sendestation innerhalb einer Funkzelle lassen sich sogar noch höhere Übertragungsraten erreichen.

Im technischen Verfahren der Datenübertragung unterscheiden sich UMTS und der derzeit gebräuchliche GSM-Standard: Zum einen nutzt UMTS ein anderes Frequenzband. Die Funksignale werden im Bereich zwischen 1.920 und 2.170 Megahertz übermittelt. Zum anderen liegt ein wichtiger Unterschied in der Art und Weise, wie die digitalen Informationen zwischen Handy und Basisstation ausgetauscht werden.

Bei GSM werden die Sprach- und Dateninformationen verschiedener Nutzer paketweise zeitversetzt gesendet. Es wird immer ein Datenpaket zu einem Zeitpunkt verschickt. Danach entsteht eine Pause, in der andere Handys bedient werden. Die einzelnen Datenpakete erreichen den Empfänger gewissermaßen stückchenweise. Dort werden sie wieder zu einem Ganzen zusammengesetzt.

 
UMTS 1 UMTS 2 UMTS 3   Nächste Seite
Zum Seitenanfang  Zum Seitenanfang  
Mehr zum Thema:
 
Druckversion Druckversion
Fragen zum Thema
Artikel versenden
Wie funktioniert Mobilfunk?
Welche Frequenzen nutzt der Mobilfunk in Deutschland?
Wie funktioniert der Übertragungsweg beim Mobilfunk?
Welche Bedeutung haben Funkwellen bei der Informationsübertragung?
Wie sind Funkzellen und Mobilfunknetze beschaffen?
Wie funktionieren Mobilfunksendeanlagen?
Wie werden Mobilfunknetze geplant und aufgebaut?
Welche Sicherheitsmaßnahmen gibt es beim Mobilfunk?
Wie entwickelte sich der moderne Mobilfunk in Deutschland?
Welche neuen Möglichkeiten der Kommunikation eröffnet der moderne Mobilfunk?
Wie werden die Grenzwerte für den Mobilfunk ermittelt?
Welche Bedeutung hat der Mobilfunk weltweit?


Themen
  Wie funktioniert Mobilfunk?
Mehr Informationen zu Funkzellen und Netzen, zu Sendeanlagen, Frequenzen, GSM und UMTS

Mehr...
 
  Die Kooperation zwischen Betreibern und Kommunen
Hier finden Sie alle wichtigen Infos zur Verbändevereinbarung und zur Standortdatenbank der Bundesnetzagentur

Mehr...
 
  Infos zum Thema Gesundheit und Umwelt
Hier finden Sie Daten und Fakten zu elektromagnetischen Feldern, Grenzwerten und zum aktuellen Forschungsstand.

Mehr...