Thema "Mobilfunk und Gesundheit" soll versachlicht werden
Berlin | 24.10.2001
Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF), die Brancheninitiative der deutschen Mobilfunkbetreiber, geht in die Offensive: Mit einer Dialogkampagne rund um das Thema Mobilfunk will das IZMF mit interessierten Bürgern ins Gespräch kommen. Die Kampagne setzt auf einen integrierten Ansatz von Werbe- und PR-Maßnahmen.
Von Oktober bis Anfang Dezember läuft in überregionalen, bayerischen und nordrhein-westfälischen Zeitungen sowie in einigen Zeitschriften eine erste Anzeigenserie, die sich als "Abgestempelt"-Kampagne mit Vorurteilen rund um das Thema "Elektrosmog" auseinandersetzt. "Unter dem Claim ´Alles was Fakt ist` laden wir die Menschen ein, sich im Gespräch mit dem IZMF ein eigenes Urteil zu bilden", sagt Immo von Fallois, Geschäftsführer des IZMF. Das Ziel der Kampagne ist es, die Debatte um mögliche Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung auf die Gesundheit zu versachlichen.
Die Anzeigenkampagne wird durch zusätzliche PR-Maßnahmen, Expertenhearings und die Veröffentlichung aktueller Forschungsergebnisse eingerahmt. Geliefert werden vielfältige Informationen rund um die mobile Kommunikation. Neben einer breit angelegten Medienarbeit, zahlreichen Dialogmaßnahmen und einer begleitenden Evaluation wird am 25. Oktober, pünktlich zum Start der Anzeigenkampagne, auch die IZMF-Hotline unter +49 (0)30 / 209 1698 - 0 freigeschaltet. Über diese Nummer können Interessierte zum Thema Mobilfunk Fragen stellen und sich informieren.
Das integrierte Konzept für die Kampagne wurde von Hill & Knowlton, Berlin, und J. Walter Thompson, Frankfurt, entworfen. Beide Agenturen realisieren die Kampagne gemeinsam.
Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) e.V. ist im Juni diesen Jahres von den Mobilfunkbetreibern D2 Vodafone, E-Plus, Group 3G, MobilCom, T-Mobil, VIAG Interkom und dem Bündelfunknetzbetreiber Dolphin Telecom in Berlin gegründet worden. Als Brancheninitiative will das IZMF Ansprechpartner in allen grundsätzlichen, Netzbetreiber übergreifenden Fragen rund um die mobile Kommunikation sein. Das IZMF versteht sich vor allem als Schnittstelle zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Kunden, Medienvertretern sowie öffentlichen Institutionen. Zwischen diesen Gruppen soll der Dialog gefördert und intensiviert werden.
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