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IZMF: "Zusammenarbeit mit den Kommunen hat positive Signalwirkung"
Berlin | 07.09.2001
Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF e.V.) hält die Anfang September in Bayern gestartete Kooperation der Netzbetreiber mit den Kommunen für ein entscheidendes Signal, die Zusammenarbeit mit den Gemeinden bei der Standortplanung zu verbessern. Vor wenigen Tagen startete ein Pilotprojekt der Betreiber in Bayern, das Kommunen stärker in die Planung zur Errichtung von Mobilfunksendeanlagen einbinden soll. Das Projekt geht auf eine freiwillige Vereinbarung zurück, die Netzbetreiber am 20.07.2001 mit dem Bayerischen Umweltminister Werner Schnappauf unterzeichnet hatten.

Immo von Fallois, Geschäftsführer des IZMF: "Die Gemeinden wollen bei der Standortplanung noch besser informiert werden. Diesem Bedürfnis sind die Netzbetreiber entgegengekommen. Das Pilotprojekt in Bayern stellt die Weichen für eine deutlich bessere Zusammenarbeit mit den Kommunen."

In rund 60 bayerischen Kommunen mit unter 20.000 Einwohnern informieren die Netzbetreiber seit Anfang September die Gemeinden schon frühzeitig über die Absicht zur Errichtung eines Standorts. Bei Einwänden der Kommunen wird in einem ergebnisoffenen Gespräch eine Lösung gesucht, bei der die Gemeinden Alternativ-Vorschläge einbringen können. Diese werden innerhalb von 14 Tagen geprüft und bei funktechnischer Eignung, wirtschaftlicher und tatsächlicher Realisierbarkeit akzeptiert.

Parallel dazu finden in sechs bayerischen Städten regelmäßig "Runde Tische" statt, an denen sich die Betreiber mit den entsprechenden Entscheidungsträgern über den Ausbau der UMTS-Netze verständigen. Als nächster Schritt sind Arbeitskreise geplant, in denen Kommunen und Betreiber sich über die Netzplanung austauschen. Teilnehmer des Projekts sind die Städte Augsburg, Erlangen, Ingolstadt, Landshut, Passau und Regensburg.


Kontakt:

IZMF e.V.
Hegelplatz 1
D-10117 Berlin
Fon: +49 (0)30 / 209 1698 - 0
Fax: +49 (0)30 / 209 1698 - 11
Hotline: + 49 (0) 800 / 330 31 33
E-Mail: info@izmf.de
Internet: www.izmf.de
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