Europäische Kommission veröffentlicht Studienergebnisse zum Forschungsfeld Mobilfunk und Gesundheit
Studien im Auftrag der Europäischen Kommission haben ergeben, dass die Nutzung von Mobiltelefonen sich nicht negativ auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Obwohl noch nicht alle Abschlussberichte zu den einzelnen Forschungsprojekten vorliegen, zeichnet sich dies als Konsens der Untersuchungen ab. Das berichtet die Kommission in einem neu veröffentlichten Gesamtbericht zu den Ergebnissen des 5. Forschungsrahmenprogramms (FP5). Von 1998 bis 2002 stellte die Europäische Kommission über 160 Milliarden Euro für das FP5 zu Verfügung. Damit wurden Projekte im Forschungsbereich Umwelt und Gesundheit finanziert.
Die Mehrzahl der Arbeiten zum Thema elektromagnetische Felder beschäftigte sich mit der Frage nach möglichen gesundheitlichen Auswirkungen. Wissenschaftler untersuchten beispielsweise, ob es einen Zusammenhang zwischen Handynutzung und Hirntumoren gibt. Eine weitere Studie ging der Frage nach, ob elektromagnetische Felder gesundheitliche Auswirkungen auf das Gehör haben könnten. Auch Mittel- und Langzeitwirkungen auf das Nervensystem wurden erforscht. Bis Ende 2007 sollen alle Studien abgeschlossen sein. Die bisher vorhandenen Ergebnisse sind im jetzt erschienen Bericht der Kommission zusammengefasst. Die Publikation kann im Internet kostenlos heruntergeladen werden.
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