Bundesamt für Strahlenschutz weist Vorwürfe von Mobilfunkkritikern zurück
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat in einer Stellungnahme den Vorwurf der Untätigkeit, den die "Kompetenzinitiative zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie" und die "Ärzteinitiative zum Bamberger Appell" erhoben haben, zurückgewiesen. In offenen Briefen hatten die Initiativen das Bundesamt für Strahlenschutz aufgefordert, "Vorortuntersuchungen wegen Gefahr im Verzug" durchzuführen. Dies begründeten sie mit der Behauptung, dass ein "sicherer Kausalzusammenhang zwischen HF-Exposition und Erkrankung" vorliege.
Das Bundesamt für Strahlenschutz hält diese Behauptungen für "nicht haltbar". Es betont vielmehr dass "das Auftreten schwerer Gesundheitsstörungen nach einhelliger Meinung nationaler und internationaler Fachgremien bei Hochfrequenzexpositionen unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte ausgeschlossen ist." Zudem hätten umfangreiche Messkampagnen ergeben, dass die Exposition von Mobilfunkfeldern, denen die Bevölkerung ausgesetzt ist, weit unter den geltenden Grenzenwerten liegt. Weiterhin werde die Schutzwirkung der geltenden Grenzwerte sowohl durch internationale Forschergruppen als auch durch das BfS kontinuierlich kontrolliert.
Aktuell prüft das BfS zehn umweltmedizinische Fallbeispiele, die die "Komptenzinitiative" nach mehrfacher Aufforderung durch BFS und Bundesumweltministerium im Mai 2007 eingereicht hat.
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