Bundesamt für Strahlenschutz wird Kooperationszentrum der WHO
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist von der der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Kooperationszentrum für Strahlenschutz in den Bereichen ionisierende und nichtionisierende Strahlung ernannt worden. Das BfS stellt der WHO in dieser Funktion unter anderem repräsentative Daten bezüglich der deutschen Bevölkerung zur Verfügung. Darüber hinaus initiiert und koordiniert das BfS Forschungsvorhaben, die offene wissenschaftliche Fragen zu gesundheitlichen Aspekten klären sollen. Zu den Aufgaben des Kooperationszentrums gehört es auch, wissenschaftliche Kongresse zum Thema Strahlenschutz zu veranstalten und die WHO bei der Erstellung von Informationsmaterialien für die Öffentlichkeit, insbesondere für Kinder und Jugendliche, zu unterstützen.
Das BfS ist an drei großen WHO-Projekten beteiligt. Dazu zählt unter anderem das so genannte EMF-Projekt, das untersucht, ob es bei niederfrequenten und hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (EMF) auch unterhalb der geltenden Grenzwerte zu gesundheitlichen Auswirkungen kommen kann. Das Projekt hat das Ziel, mögliche und existierende gesundheitliche und ökologische Risiken umfassend und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen begründet zu bewerten, Empfehlungen auszusprechen sowie die Öffentlichkeit zu informieren.
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