Bergwanderer sollten im Winter zur Sicherheit ein Handy mitnehmen
München (dpa/tmn) - Wanderer sollten im Winter immer ein Handy mit geladenem Akku bei sich tragen, wenn sie im Gebirge unterwegs sind.
So könnten sie im Notfall über die Telefonnummer 112 schnell einen Hilferuf absetzen, sagt Stefan Winter, Ressortleiter Breitenbergsport beim Deutschen Alpenverein (DAV) in München. Haben sich die Bergwanderer im Gelände verlaufen, können bereits einfache Verhaltensregeln seine Rettung beschleunigen. Wichtig ist vor allem, dass die Betroffenen Ruhe bewahren und nicht unnötig Energie verschwenden.
Als erstes werde über das Handy der Notruf abgesetzt. Der Wanderer müsse versuchen, den Rettern mitzuteilen, in welchem Gebiet er sich aufhält. "Anschließend sollte er sich eine windgeschützte Stelle suchen, dort bleiben und auf Hilfe warten", rät der Experte. Sehr nützlich ist eine eingeschaltete Taschenlampe, mit der der Verirrte auf sich aufmerksam machen kann. In den Wanderrucksack gehören neben der Taschenlampe auch eine Thermoskanne mit warmem Getränk, etwas zu essen und eine Rettungsdecke.
Darüber hinaus sollten sich Wanderer unbedingt wintergerecht anzuziehen. "Bei der Kleidung empfehlen wir das Zwiebelprinzip, also verschiedene Kleidungsschichten übereinander zu tragen", erklärt der DAV-Experte. Wichtig seien hier vor allem Funktionsunterwäsche und eine obere Schicht aus winter- und wasserfester Kleidung. Letzteres gelte auch für das Schuhwerk, das nach Möglichkeit knöchelhoch sein sollte. Handschuhe und Mütze dürfen auch nicht vergessen werden.
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