In Österreich wurde ein Rechtsstreit zwischen dem Mobilfunkanbieter Mobilkom Austria und dem Salzburger Umweltmediziner Dr. Gerd Oberfeld am Montag beigelegt. Der Arzt hatte Anfang des Jahres eine Studie veröffentlicht, in der er behauptet hatte, es gäbe eine signifikant erhöhte Krebsrate von Bewohnern der österreichischen Marktgemeinde Hausmannstätten in Zusammenhang mit einer Mobilfunksendeanlage im Ort. Mobilkom Austria forderte Oberfeld auf, seine Studie zurückzuziehen, da im untersuchten Zeitraum keine Mobilfunksendeanlage am besagten Standort existiert hätte. Als der Umweltmediziner dieser Aufforderung nicht nachkam, klagte das Unternehmen. Vor Gericht lieferte der Mobilfunkanbieter Beweise für die Nichtexistenz der Antenne. Daraufhin zog Oberfeld seinen in der Studie hergestellten Kausalzusammenhang eines erhöhten Krebsrisikos durch elektromagnetische Felder zurück. Das gerichtliche Verfahren wurde eingestellt.
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