Informationszentrum Mobilfunk
Home Suche:
Kontakt
Impressum
Sitemap    
  THEMEN DATEN & FAKTEN SERVICE PRESSE VERANSTALTUNGEN ÜBER DAS IZMF

PRESSEMITTEILUNGEN
ARCHIV 2008
ARCHIV 2007
ARCHIV 2006
ARCHIV 2005
ARCHIV 2004
ARCHIV 2003
ARCHIV 2002
ARCHIV 2001
> PRESSE > PRESSEMITTEILUNGEN > ARCHIV 2009 Zurück
Schüler erforschen Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf Gärungsprozess
"Jugend forscht": IZMF-Sonderpreis Mobilfunk geht an Schüler aus Baden-Württemberg
IZMF | 25.03.2009
Wie wirken sich elektromagnetische Felder auf den Gärungsprozess von Alkohol aus? Mit dieser Forschungsfrage beschäftigten sich Selina Kappel, Melanie Miller und Jannik Göppel von der Realschule Erolzheim. Für ihre Arbeit wurden die Schüler von der "Jugend forscht"-Jury mit dem Sonderpreis Mobilfunk ausgezeichnet. Der Preis wird vom Informationszentrum Mobilfunk e. V. (IZMF) gestiftet und im Rahmen der Landeswettbewerbe von "Jugend forscht" an herausragende Projekte aus dem Themenfeld Mobilfunk vergeben.

In ihrem Experiment setzten die Zehntklässler in einem Erlmeyerkolben Wasser, Zucker und Hefe an, um einen alkoholischen Gärungsprozess zu starten. Um das Glasgefäß befestigten die Nachwuchsforscher DECT-Telefone beziehungsweise Handys mit Gummibändern. Das elektromagnetische Feld wurde erzeugt, indem die Telefone sich gegenseitig anriefen. "Wir haben das CO2 in einem Messzylinder im Wasserbecken aufgefangen", erklärt die 16-jährige Selina Kappel aus Kirchdorf. Während die Schüler bei DECT-Telefonen keinen veränderten Kohlendioxid-Ausstoß feststellen konnten, beobachteten sie eine Zunahme der CO2-Produktion durch Mobilfunkfelder. Als Ursache ermitellten die Schüler eine stärkere Vermehrung der Hefezellen.

Die Nachwuchsforscher haben sich über ein Jahr mit dem Projekt befasst. "Wir waren einige Male an einem Punkt, an dem wir nicht mehr weiterwussten. Zum Glück hatten wir dann doch immer eine Idee, wie es weitergehen kann", sagt Selina Kappel. Sie wird sich genau wie ihre Projektpartnerin Melanie Miller auch weiterhin mit chemischen Prozessen befassen. Die beiden Mädchen beginnen im Herbst eine Lehre als Chemielaborantinnen. Jannik Göppel verlässt den Forscherpfad und will eine Banklehre machen. "Das Forschen hat uns allen viel Spaß gemacht", so Selina Kappel. Dagmar Wiebusch, Geschäftsführerin des IZMF, freut sich über so viel Forschergeist: "Fachkräftemangel kann zu einem Problem für den Wirtschaftsstandort Deutschland werden. Daher setzen wir uns mit dem Sonderpreis Mobilfunk dafür ein, Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern und ihr Engagement öffentlich bekannt zu machen."

Über das IZMF
Das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Medien sowie öffentliche und private Einrichtungen zum Thema mobile Kommunikation. Es ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der von den Mobilfunknetzbetreibern gegründet wurde.
Weitere Infos zum Thema Mobilfunk bietet das IZMF unter der kostenlosen Hotline 0800/330 31 33 oder unter www.izmf.de.

Pressekontakt:
Informationszentrum Mobilfunk e.V.
Una Großmann, Pressesprecherin
Hegelplatz 1, 10117 Berlin
Fon: + 49 (0) 30 / 209 1698 – 0
Fax: + 49 (0) 30 / 209 1698 – 11
E-Mail: info@izmf.de
Zurück Zum Seitenanfang  Zum Seitenanfang

 
Druckversion Druckversion
Fragen zum Thema
Artikel versenden


Themen
  "Jugend forscht": IZMF stiftet Sonderpreis für kreative Mobilfunkprojekte
Ob ein funktechnisch gesichertes Fahrradschloss, ein mobiler Mathe-Trainer oder eine Forschungsarbeit, wie neue Medien die Alltagssprache verändern - die Gewinnerteams des vergangenen Jahres zeigten mit ihren innovativen Projekten, wie vielfältig und spannend das Forschungsfeld Mobilfunk ist.

Mehr...
 
  Niedersachsen
"Heizung an", "Licht aus" – mit kurzen Anweisungen über SMS steuert der fünfzehnjährige Tim Hotfilter aus Osnabrück Licht, Heizung und weitere elektronische Geräte, mit denen ein Haushalt ausgestattet ist, aus der Ferne.

Mehr...
 
  Berlin
"Ich habe das Heft mit den Hausaufgaben daheim vergessen." Diese beliebte Ausrede können Schüler in Zukunft vermutlich nicht mehr verwenden – zumindest wenn sich die Erfindung der Berliner Schüler Felix Niewienda (17), Martin Pandza (18) und Patrick Kessler (19) durchsetzt.

Mehr...
 
  Rheinland-Pfalz
Der 19-jährige Daniel Hassel aus Altenkirchen hat den Sonderpreis Mobilfunk im Rahmen des rheinland-pfälzischen Landeswettbewerbs von "Jugend forscht" gewonnen.

Mehr...
 
  Hamburg
Um die Qualität von Urlaubsfotos zu verbessern, sind künftig keine Vorkenntnisse mit Bildbearbeitungsprogrammen mehr notwendig. Zumindest nicht, wenn man die Software des 14-jährigen Hamburgers Lasse Schuirmann besitzt.

Mehr...
 
  Thüringen
Ob Restaurant, Disco oder Straßenbahn – in lauten Umgebungen stets alles richtig zu verstehen, fällt selbst jungen Menschen nicht immer leicht. Die von Jan Gleixner (18) aus Thüringen erstellte Software "Horcher" macht genau das möglich.

Mehr...
 
  Bayern
"Follow moving person" – mit diesem Befehl könnten besorgte Mütter in Zukunft schnell und einfach via Handy den Aufenthaltsort ihrer Kinder herausfinden. Vorausgesetzt, sie haben ein GPS-Handy, auf dem der "X-Finder" von Maximilian Reif installiert ist.

Mehr...
 
  Sachsen
Moderne Handys können längst mehr als nur Telefonieren. Robert Schönherr (18), Gymnasiast aus Hohenstein-Ernstthal bei Chemnitz, hat die Liste der Dienste jetzt um die Steuerung von Robotern erweitert.

Mehr...
 
  Nordrhein-Westfalen
Ob Temperaturen, Lärm oder CO2-Emissionen – künftig reicht ein Gerät aus, um Messdaten zu ermitteln. Für ihr universelles Funkmesssystem "Messfix" sind Fabian Lange (17), Tobias Markus (18) und Ole Stecker-Schürmann (18) vom Technischen Gymnasium Rheine mit dem Sonderpreis Mobilfunk ausgezeichnet worden.

Mehr...
 
  Bayern I
Arbeiten vom Wohnzimmersessel aus – für Landwirte bislang undenkbar. Mit seiner Erfindung eines funkgesteuerten Traktorroboters könnte Christian Lenk (14) aus Bayern landwirtschaftlichen Luxus bald Realität werden lassen.

Mehr...