Nur 13,5 Prozent der Mobilfunknutzer sichern regelmäßig die Inhalte ihres Handys und dass, obwohl fast 45 Prozent bereits mit dem Verlust des Handys Erfahrung hat. Das ist das Ergebnis einer Studie von Cellebrite zur Datensicherung bei Handys. Zwei Drittel der Befragten wussten zudem nicht, dass es Angebote von Mobilfunkanbietern gibt, Daten in den Shops sichern bzw. auf neue Geräte übertragen zu lassen.
90 Prozent der Weltbevölkerung kann mobil telefonieren
International Telecommuncation Union (ITU)
Juni 2010
In der Zeit von 2006 bis 2009 wurden weltweit 1,9 Milliarden neue Mobilfunkverträge abgeschlossen, davon 1,6 Milliarden in Entwicklungs- und Schwellenländern. Nach den Erhebungen der International Telecommuncation Union (ITU) können mittlerweile 90 Prozent der Weltbevölkerung über das Mobilfunknetz erreicht werden. In den Entwicklungsländern sind nun mehr als die Hälfte aller Haushalte mit einem Mobiltelefon ausgestattet, in China und Indien haben 90 Prozent aller Siedlungen im ländlichen Bereich Zugang zum Mobilfunknetz.
Untersuchung: Musik auf dem Handy ersetzt immer mehr MP3-Player
Comscore
20. Mai 2010
Beinahe jeder vierte Handynutzer in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien hört Musik auf seinem Telefon. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Marktforschungsinstituts Comscore. Vor allem Smartphones werden immer öfter als MP3-Player verwendet und könnten den klassischen MP3-Player bald ersetzen. Comscore rechnet daher damit, dass der herkömmliche MP3-Player in den nächsten fünf Jahren stark an Popularität verlieren wird.
Laut dem Marktforschungsunternehmen Comscore nutzen 3,9 Millionen Deutsche ihr Smartphone zumindest gelegentlich als Navigationsgerät. Dies entspricht einer Steigerung von 79 Prozent innerhalb eines Jahres. Insgesamt nutzen laut der Studie 21 Millionen Europäer die Navigation per Handy. Besonders beliebt ist die Navigation per Handy demnach in Großbritannien.
Umfrage: Viele Berufstätige auch nach Büroschluss über Handy und Internet erreichbar
ARIS Umfrageforschung / BITKOM
30. März 2010
Zwei Drittel der Berufstätigen in Deutschland sind auch außerhalb ihrer Arbeitszeiten per Internet oder Handy für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte erreichbar, ein Drittel sogar jederzeit, also auch am Abend oder am Wochenende. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage der Aris Umfrageforschung im Auftrag des Branchenverbands Bitkom hervor.
Die Prüfgesellschaft DEKRA ermittelte in einer Umfrage unter 1.800 Personen, dass in Autos ohne Freisprechanlage 22 Prozent der Fahrer am Steuer telefonieren, obwohl über 90 Prozent dies als gefährlich ansehen. Die Sachverständigen von DEKRA weisen darauf hin, dass das Telefonieren am Steuer – auch mit einer Freisprechanlage – stark vom Autofahren ablenken kann und mit erhöhter Unfallgefahr verbunden ist.
Studie: Senioren besitzen weniger Handys als junge Nutzer
ARIS Umfrageforschung / BITKOM
17. Januar 2010
Das Marktfoschungsinstitut ARIS ermittelte in einer repräsentativen Umfrage das Handynutzungsverhalten älterer Menschen in Deutschland. Die Hälfte der über 65-Jährigen und drei Viertel der Befragten zwischen 50 und 64 Jahren besitzen laut der Umfrage ein eigenes Mobiltelefon. Für die Jüngeren gehört das Handy inzwischen zur Grundausstattung: In der Altersgruppe von 14 bis 29 haben nur drei Prozent kein Mobiltelefon.
Umfrage: Männer nutzen mobiles Internet häufiger als Frauen
Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List" der TU Dresden
13. Januar 2010
Forscher der Technischen Universität Dresden haben eine Umfrage zur Internetnutzung über das Handy veröffentlicht. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass Männer deutlich häufiger mit dem Handy im Internet surfen als Frauen. Der Anteil der Männer, die Programme aus dem mobilen Internet herunterladen und nutzen, liegt demnach um 50 Prozent höher als der Anteil der Frauen. Insgesamt gesehen surfen heute deutlich mehr Nutzer mobil im Internet als noch vor einigen Monaten.
Fast die Hälfte (46 Prozent) der Bundesbürger verschickt zum Jahreswechsel Neujahresgrüße auf elektronischem Weg. Ein Drittel der Bundesbürger versenden Handy-Textnachrichten (SMS) und ein Viertel E-Mails. Das ergibt eine repräsentative Erhebung des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) und des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Laut der Befragung wollen 21 Millionen Deutsche insgesamt rund 290 Millionen SMS mit Neujahrsgrüßen verschicken.
Im Auftrag des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (MPFS) wurden für die Studie "Jugend, Information und (Multi-) Media" (JIM) 1.200 Jugendliche nach ihrem Medienverhalten befragt. 97 Prozent aller Mädchen und 93 Prozent der Jungen in der Altersgruppe von 12 bis 19 Jahren besitzen laut der Studie ein eigenes Mobiltelefon. Die Mobiltelefone der Jugendlichen sind technisch oft gut ausgestattet und verfügen beispielsweise über eine Kamera oder einen Internetzugang. Trotzdem werden die klassische Telefonfunktion sowie die SMS von Jugendlichen am häufigsten genutzt.
29 Millionen Bundesbürger verschenken Hightech an Weihnachten
Forsa / BITKOM
November 2009
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) wollen im Jahr 2009 etwa 29 Millionen Bundesbürger Elektronik-Produkte zu Weihnachten anschaffen oder verschenken. Bei den Über-14-Jährigen sind dies über 40 Prozent, bei den Unter-30-Jährigen wollen sogar 70 Prozent sich selbst oder anderen Hightech-Geschenke machen. Die Kaufabsicht bei Mobiltelefonen hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 12 Prozent verdoppelt.
Studie: Zukunft und Zukunftsfähigkeit der Informations- und Kommunikations- technologien und Medien
TNS Infratest
November 2009
Im Rahmen einer Delphi-Studie befragte das Marktforschungsinstitut TNS Infratest rund 550 IKT-Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu wesentlichen Entwicklungen ihrer Branchen für die kommenden zwanzig Jahre. Laut ihrer Einschätzung soll insbesondere die Nutzung des mobilen Internets die Informationsgesellschaft in den kommenden Jahren verändern. Im Jahr 2015 werden bereits mehr Menschen den Zugang ins Internet über mobile Endgeräte als über klassische Desktop-Geräte nutzen.
Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Gartner werden Bankanwendungen spätestens im Jahr 2012 bevorzugt auf Mobiltelefonen und Smartphones benutzt werden. Das Schreiben von SMS wird auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Hinzu kommt in den nächsten Jahren verstärkt die Nutzung von so genannten Location Based Services. Nach Angaben von Gartner nutzen weltweit bisher mehr als 96 Millionen Menschen diese standort-orientierten Dienste, 2012 sollen es mehr als 526 Millionen sein. Auch die Zahl der internetfähigen Handys soll von derzeit 60 Prozent auf 80 Prozent der Geräte im Jahr 2012 ansteigen.
Ein Viertel der Handynutzer in Deutschland schreibt laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts IFAK lieber SMS als zu telefonieren. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während bei den Frauen 30 Prozent auf den SMS-Versand setzen, sind es bei den Männern nur 21 Prozent.
Drei Viertel aller Handynutzer gehen nach Angaben des Marktforschungs- unternehmens Synovate nicht mehr ohne ihr Mobiltelefon aus dem Haus. Dazu befragte Synovate über 8.000 Handynutzer in 11 Ländern. An der Spitze steht Russland mit 92 Prozent, dicht gefolgt von Singapur mit 86 Prozent. 36 Prozent der Befragten gaben an, ohne ihr Handy nicht mehr leben zu können. Neben Grundfunktionen wie Telefonieren und Nachrichten schreiben werden vor allem der Wecker und die Kamera des Handys genutzt.
Eine repräsentative Studie des Marktforschungs- unternehmens IMAS International hat ergeben, dass die meisten Handygespräche innerhalb der Familie geführt werden. Demnach entfallen zwei Drittel der privaten Telefonate auf die Familie.
Umfrage: Jeder siebte Schüler war schon Opfer von Cybermobbing
Zentrum für empirische pädagogische Forschung (Zepf) der Universität Koblenz-Landau / Quelle
07. September 2009
In einer bundesweiten Onlineumfrage unter 2.000 Schülern gaben 16,5 Prozent an, schon einmal Opfer von Cybermobbing geworden zu sein.Täter sind in 84 Prozent der Fälle die eigenen Klassenkameraden. Die Forscher gehen davon aus, dass in Deutschland bis zu 1,9 Millionen Schüler von Mobbing betroffen sind.
Studie: Handys geben Sicherheitsgefühl auf dem Schulweg
Medien- und Sozialforschung TNS Emnid
17. August 2009
Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungs- instituts TNS Emnid ergab, dass 61 Prozent der Schulkinder unter 18 Jahren ein eigenes Handy besitzen und 72 Prozent davon dieses auch mit auf den Schulweg nehmen. Demnach ist es für 90 Prozent der Eltern, deren Kindern ein Handy bei sich tragen, wichtig zu wissen, dass ihr Kind sie jederzeit mit dem Handy anrufen kann.
Die Studie "Mobile Market Scan" zeigt, dass die Deutschen ihr Mobiltelefon sehr unterschiedlich nutzen. Während die eine Hälfte alle Funktionen des Handys nutzt, möchte die andere Hälfte mit dem Telefon lediglich telefonieren und SMS schreiben. Dies ergab eine Umfrage des IFAK Institutes unter 1.011 Mobilfunknutzern. In der Studie identifizierte das Institut sieben verschiedene Typen von Handynutzern.
Ein Leben ohne Handy: Für rund zwei Drittel
der Deutschen nicht mehr vorstellbar
MediaAnalyzer
April 2009
Einen Alltag ohne Handy können sich die meisten Deutschen nicht mehr vorstellen. Knapp 70 Prozent der Befragten einer Onlineumfrage des Marktforschungsinstituts MediaAnalyzer sind dieser Meinung. Neben dem Telefonieren gehört der Versand von SMS zu den meistgenutzten Funktionen am Handy.
Rund sechs Millionen Lieder haben die Deutschen im Jahr 2008 auf ihre Mobiltelefone geladen. Das entspricht einem Zuwachs von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden 2008 rund neun Millionen Euro für Handy-Downloads von Liedern in Originallänge ausgegeben.
Die Mehrheit der Deutschen steht dem mobilen Internet skeptisch gegenüber. Obwohl 64 Prozent der Handynutzer ein internetfähiges Gerät besitzen, sind davon nur 22 Prozent täglich oder mehrmals wöchentlich mobil im Netz. Den meisten Kunden sind die Handy-Internetdienste zu teuer. In anderen Ländern wird das mobile Internet bereits wesentlich häufiger genutzt.
Weltweit nutzen derzeit 16 Prozent das mobile Internet, in Deutschland sind es etwa 20 Prozent. Dies ergab eine Studie von TNS Infratest, in der weltweit 20.622 Personen befragt wurden. In Zukunft ist nach Angaben der Marktforscher davon auszugehen, dass die mobile Nutzung des Internets weiterhin stark ansteigen wird, da die Befragten großes Interesse bekundeten.
Das Handy gehört in deutschen Haushalten zur Grundausstattung. 2008 standen jedem Privathaushalt durchschnittlich 1,5 Mobiltelefone zur Verfügung, wie die Studie "Zuhause in Deutschland" des Statistischen Bundesamts ermittelte. Gleichzeitig verdrängt das Mobiltelefon zunehmend das Festnetz: Je höher der Ausstattungsgrad an Mobiltelefonen, umso weniger werden Festnetzanschlüsse nachgefragt.
Studie: Mobilfunknutzung und Nutzungsverhalten 2009
TNS infratest / E-Plus
25. Februar 2009
Eine aktuelle Studie von TNS infratest im Auftrag von E-Plus hat des Mobilfunk-Nutzungsverhalten in Deutschland untersucht. Die Mehrheit beschränkt sich der Studie zufolge immer noch auf das SMS-Schreiben und Telefonieren. Ein Großteil der Mobilfunkkunden in Deutschland nutzt noch keine mobilen Breitbandverbindungen. Allerdings hat sich der Anteil der Nutzer mobiler Breitbandtechniken im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht.
Das Mobiltelefon gehört in den meisten Haushalten mit Kindern inzwischen zur Grundausstattung. 95 Prozent der Familien verfügen über ein Handy, 52 Prozent der Kinder im Alter von 6-13 Jahren besitzen sogar ein eigenes Mobiltelefon. Dies geht aus der aktuellen Umfrage "Kinder und Medien, Computer und Internet" (KIM-Studie) für das Jahr 2008 hervor. Die Studie wurde im Auftrag des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) erstellt.
Studie: Komplexe Bedienung hält viele Menschen vom Kauf neuer Handys ab
Coleman Parkes / Mformation
20. Januar 2009
Laut einer aktuellen Umfrage des Markforschungs- unternehmens Coleman Parkes ist die komplizierte Bedienung von Handys ein wichtiger Grund für die schleppende Verbreitung von mobilen Datendiensten, die von den Netzbetreibern immer wieder beklagt wird. Vor allem die Einrichtung der Dienste auf dem Handy ist für viele Menschen ein frustrierendes Erlebnis.
Zwei Drittel der Bundesbürger planen im Jahr 2009 den Kauf von Elektronik-Produkten für zu Hause. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom unter 1001 Deutschen ergeben. Computer-Zubehör steht bei 25 Prozent auf der Einkaufsliste ganz oben. Auf Platz zwei folgen Handys, die 19 Prozent aller Deutschen in nächster Zeit kaufen wollen. Flachbildfernseher stehen an dritter Stelle mit 18 Prozent.
Handybesitzer nutzen ihr Gerät häufiger zum Schreiben von SMS oder MMS als zum Telefonieren. Das ist das Ergebnis der Nutzerstudie In-Touch, die vom Telekommunikationsmagazin Connect erstellt wurde. Demnach verwenden die Handybesitzer 40 Prozent der Nutzungsdauer für Messaging Dienste. 23 Prozent der Nutzungsdauer wird für Telefonate verwendet. An der Studie hatten mehr als 400 Leser von Connect teilgenommen.
Mobiles Internet: Nutzer wünschen sich praktische Inhalte
AKQA Research & Insights Department, dotMobi
Juni 2008
Ein Großteil der Handynutzer wünscht sich praktische Inhalte über das mobile Netz, dies ist das Ergebniss einer aktuellen Studie zum mobilen Internet. Demnach sind die beliebtesten mobilen Internetanwendungen nicht etwa im breiten Unterhaltungsbereich oder in der Auswahl von Klingeltönen zu finden, sondern beispielsweise im Bereich des für das Telefon optimierten Online-Bankings sowie der Reiseplanung.
Obwohl bereits knapp 26 Millionen ein internetfähiges Mobiltelefon besitzen, nutzen in Deutschland erst drei Millionen Menschen ihr Handy um ins Internet zu gehen. Das zeigt die Erhebung "Mobile Web Watch 2008" des Beratungsunternehmens Accenture. Dienste, die auf den Aufenthaltsort eines Nutzers zugeschnitten sind (Location Based Services), und mobiles Online-Banking könnten nach der Studie die Nutzung ankurbeln. Befragt wurden 2.043 Personen in Deutschland.
Lediglich 22 Prozent der Deutschen nutzen ihr Mobiltelefon für Spieleanwendungen. Das stellte das Marktforschungsinstitut comScore in einer aktuellen Analyse des Mobile-Gaming-Marktes fest. Demnach sind Handyspiele noch weit davon entfernt, den Massenmarkt zu erschließen.
Delphi-Report: Zukünftige Informations- und Kommunikationstechniken
Karlsruher Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)
April 2008
Das Forschungsteam des Karlsruher Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) hat über 400 Experten nach ihrer Meinung zu 35 Zukunftsthesen befragt. Unter anderem halten die Befragten es für wahrscheinlich, dass jeder Mensch in einem Vierteljahrhundert von einer "digitalen Aura" umgeben sein wird, die ständig im Hintergrund Daten mit anderen Personen austauscht. Der Delphi-Report ist im Rahmen von FAZIT entstanden, dem "Forschungsprojekt für aktuelle und zukunftsorientierte IT- und Medientechnologien und deren Nutzung in Baden Württemberg".
Im Jahr 2007 haben die Deutschen 5,2 Millionen Lieder auf Mobiltelefone geladen. Dies ist entspricht einem Plus von 53 Prozent. Diese Zahlen basieren auf einer Erhebung der GfK Panel Services für den BITKOM. Die Anbieter konnten ihre Umsätze demnach um ein Drittel auf 8 Millionen Euro steigern.
In einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des BITKOM gaben 32 Prozent der Befragten an, ein Handy mitzuführen, wenn sie Sport treiben. 19 Prozent nutzen beim Trainieren einen MP3-Player und 12 Prozent ein Pulsmessgerät.
Laut einer Studie von TNS Infratest fühlt sich jeder zweite Handybesitzer über sein Gebührenmodell nicht ausreichend informiert. Die Mehrzahl der Befragten haben keine oder nur vage Vorstellungen von ihrem eigenen Mobilfunktarif. Die Ergebnisse sind für die deutsche Bevölkerung ab 14 Jahren repräsentativ.
Im Auftrag des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest wurden für die JIM-Studie etwa 1.200 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren nach ihrem Medienverhalten befragt. Insgesamt besitzen 94 Prozent der Heranwachsenden ein eigenes Handy. Gegenüber 2006 ist die technische Ausstattung der Handys von Jugendlichen weiter angestiegen. Vier von fünf Geräten sind internetfähig und haben eine integrierte Kamera.
2,1 Millionen Kinder (37 Prozent) besitzen nach Angaben der KidsVerbraucherAnalyse 2007 ein eigenes Handy. Mit zunehmenden Alter steigt die Zahl der Handynutzer an. So haben 62 Prozent der 10- bis 13-Jährigen ein eigenes Mobiltelefon. In der Altersgruppe der 6- bis 9-Jährigen besitzen 11 Prozent ein eigenes Gerät.
Jeder Deutsche hat statistisch gesehen 1,2 Mobiltelefone. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie im Auftrag des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). Bis zum Jahresende 2007 soll es insgesamt 96,4 Millionen Mobilfunkverträge geben. Im Jahr 2008 soll die Zahl der Mobilfunkverträge auf über 100 Millionen ansteigen.
Handy ohne Risiko? Mit Sicherheit mobil - ein Ratgeber für Eltern
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Oktober 2007
Um den sicheren Umgang von Kindern und Jugendlichen mit der neuen Technologie zu gewährleisten, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) einen neuen Ratgeber herausgegeben. Eltern finden in der Broschüre "Handy ohne Risiko? Mit Sicherheit mobil – ein Ratgeber für Eltern" zahlreiche Empfehlungen für den altersgemäßen Umgang ihrer Kinder mit dem neuen Medium. Die Informationen helfen ihnen dabei, mögliche Risiken für ihren Nachwuchs richtig einzuschätzen und zu reduzieren.
Medical and health research. A special Eurobarometer public survey
Eurobarometer
September 2007
Etwas mehr als 80 Prozent der privaten Haushalte besaßen im Jahr 2006 ein oder mehrere Mobiltelefone. Dies gab das Statistische Bundesamt bekannt. Damit ist die Ausstattung in Privathaushalten in den vergangenen fünf Jahren um 50 Prozentpunkte angestiegen. Im Jahr 2000 besaß nur rund ein Drittel der Haushalte ein Mobiltelefon. Insgesamt existierten Anfang des Jahres 2006 rund 48,7 Millionen Handys in Privathaushalten. Das sind vier Mal so viele Geräte wie im Jahr 2000.
"Die EU-Kommission untersuchte, wie Kinder mit neuen Medien umgehen. Die Umfrage bei Kindern im Alter von 9 bis 14 Jahren zeigte, dass die Internet- und Mobilfunknutzung für die junge Generation fast selbstverständlich geworden ist. Im Allgemeinen kennen die Kinder die Risiken der Internet- und Handynutzung. "
Going Mobile. An International Study of Content Use and
Advertising on the Mobile Web
Online Publishers Association
März 2007
Analysten von der Online Publishers Association befragten Handynutzer in sechs europäischen Ländern zum mobilen Intenet. In Deutschland können demnach vier von fünf Handybesitzern mit ihrem Mobiltelefon ins Internet gehen. Von dieser Option machen 40 Prozent Gebrauch. Besonders beliebt ist der Abruf von Wetterinformationen. Fast jeder zweite Deutsche (42 Prozent), der mobil ins Internet geht, hat sich schon einmal eine Vorhersage auf sein Display geladen. Am zweithäufigsten werden Sport-Nachrichten heruntergeladen, gefolgt von lokalen und internationalen Nachrichten.
44 Prozent aller Kinder im Alter von sechs bis zwölf sind mobil erreichbar. Die Handyausstattung steigt mit zunehmendem Alter der jungen Nutzer an. Kinder bis 13 Jahren nutzen das Handy vor allem, um anzurufen oder sich zum Beispiel von den Eltern anrufen zu lassen. Am zweithäufigsten schreiben oder empfangen sie SMS, gefolgt vom Spielen auf dem Handy.
92 Prozent aller Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren besitzen ein oder mehrere Handys, wie der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest in der Studie "Jugend, Information, Multimedia" (JIM) 2006 ermittelte. Bei den Vorlieben der Handnutzung steht bei jungen Handynutzern das Versenden von SMS an erster Stelle, gefolgt vom Telefonieren sowie Fotos und Filme machen.
Laut einer Studie des auf digitale Medien spezialisierten Marktforschungsinstituts comScore Networks gehen 29 Prozent der europäischen Internet-Nutzer regelmäßig mit dem Handy ins Internet. In den Vereinigten Staaten nutzt nur jeder fünfte Handybesitzer den mobilen Zugriff. Der Internetzugang per Mobiltelefon wird am stärksten in Deutschland und in Italien mit jeweils 34 Prozent genutzt, gefolgt von Frankreich mit 28 Prozent und Spanien mit 26 Prozent.
Nicola Döring; Institut für Medien und Kommunikations-
wissenschaft an der TU Ilmenau
25.04.2006
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Frage, wie und wozu Kinder und Jugendliche ihr Mobiltelefon nutzen. Neun zentrale Funktionen und Wirkungsdimensionen werden beschrieben. Anschließend widmet sich der Beitrag den Handy-Risiken, die in fünf Bereiche gegliedert sind. Schlussfolgerungen für die Praxis werden abgeleitet.
Nach einer Umfrage ist für die Deutschen die Länge der Akkulaufzeit ganz besonders wichtig. Das ist das Ergebnis einer vom Marktforschungsinstitut TNS durchgeführten 15-Länder-Studie.
Wie eine repräsentative polis-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ergab, halten sich die Bundesbürger bei der Nutzung der meisten mobilen Zusatzfunktionen zurück. Nur 11 Prozent greifen via Handy zumindest gelegentlich auf das Internet zu. MMS ist lediglich für 16 Prozent der Handynutzer ein Thema, 17 Prozent interessieren sich für die Spiele, die ihr Mobiltelefon bietet. Populär bleibt die SMS-Funktion: 69 Prozent der Handynutzer geben an, zumindest ab und an einfache Text-Kurznachrichten zu senden oder zu empfangen.
5. MobilMedia-Barometer: Handynutzer beschränken sich weiter aufs Telefonieren
MobilMedia
Juni 2005
Einer neuen Studie zufolge werden Mobile Services durch Flatrate-Modelle attraktiver. Laut dem jetzt vorgestellten Mobilmedia-Barometer machen bislang 42 % der Befragten keinen Gebrauch von MMS, Videotelefonie, E-Mail-Abruf und Co. 21 Prozent der Anwender würden Mobile Services grundsätzlich häufiger nutzen, wenn es einen Festpreis gäbe.
Auf welches Kommunikationsmittel können Sie am ehesten verzichten?
TNS Emnid und Talkline
Juni 2005
14 Prozent aller Deutschen könnten auf das Festnetztelefon verzichten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Emnid-Umfrage. Je nach Alter gibt es in dieser Gruppe allerdings erhebliche Unterschiede: Bei den 14- bis 29-Jährigen könnten 27 Prozent ohne Festnetztelefon auskommen, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es hingegen nur 19 Prozent. Die Senioren über 60 Jahre würden hingegen nur noch zu vier Prozent auf ihr Festnetztelefon verzichten wollen.
The Western European Mobile Market: trends and forecasts 2005 2010
Analysys Consulting
April 2005
Die Mobilfunkpenetration hat im Jahr 2004 in Westeuropa die 90-Prozent-Marke erreicht. Laut neuesten Zahlen des britischen Marktforschungsinstitutes Analysys ist damit aber der Höhepunkt der Entwicklung noch lange nicht erreicht. Bis zum Jahr 2007 soll die Handyverbreitung in den westeuropäischen Ländern auf durchschnittlich über 100 Prozent steigen.
Neun von zehn Jungen und Mädchen zwischen zwölf und 19 Jahren besaßen 2004 ein Mobiltelefon. Dies geht aus der "JIM 2004"-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest hervor. Danach ist die Zahl der jungen Handybesitzer im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte gestiegen. 1998 besaßen erst acht Prozent der Jugendlichen ein Handy. Für die so genannte JIM-Studie (Jugend, Information, Multi-Media) waren bundesweit 1.000 Jugendliche befragt worden.
Zwei Drittel der Jugendlichen finden Handys wichtig
Zeitschrift Eltern
Februar 2005
Die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen findet Handys nicht nur cool, sondern auch nützlich. Für zwei Drittel (67 Prozent) ist das Handy vor allem für Anrufe in Notfällen (59 Prozent) wichtig. Dies ergab eine Umfrage unter 1.796 Schülern zwischen neun und 19 Jahren im Auftrag der Zeitschrift Eltern.
Aus den Ergebnissen der Kids-Verbraucher-Analyse 2004 geht hervor, dass fast die Hälfte aller zehn bis 13-Jährigen ein eigenes Handy besitzt. Olaf Hansen vom Egmont-Ehapa-Verlag erklärte anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse, dass sich die Zahl der Handy-Besitzer in dieser Altersgruppe innerhalb der letzten zwei Jahre verdoppelt hat.
Digitale Trends: Erwartungen, Realität und Perspektiven
Wirtschaftsrat des CDU-Landesverbandes Hamburg e.V
November 2004
Der Wirtschaftsrat des CDU-Landesverbandes Hamburg e.V. hat seine 4. Studie "Digitale Trends: Erwartungen, Realität und Perspektiven" veröffentlicht. Sie beleuchtet Trends in der Informations- und Kommunikationstechnologie angefangen von der Geschichte des Mobilfunks über eine Bestandsaufnahme der UMTS-Technologie bis hin zu einem Blick auf WLAN.
In Haushalten junger Menschen ersetzen Handys das Festnetz-Gerät
Statistisches Bundesamt (Destatis)
14.05.2004
Bereits in jeder vierten Wohnung von unter 25-Jährigen gibt es keinen festen Telefonanschluss mehr. Der Anteil der ausschließlichen Handy-Nutzer nimmt mit steigendem Alter der Haushaltsvorstände ab.
Laut einer Anfang Mai durchgeführten EMNID-Umfrage fühlen sich 73 Prozent der Deutschen dank ihres Handys sicherer und würden es nutzen, um in Notfällen Hilfe zu rufen. Negativ bewerten die befragten vor allem Werbe-SMS. Auch das ständige Handyklingeln in der Öffentlichkeit stört viele - erreichbar sein aber wollen fast alle.
Bis zum Jahr 2006 könnten bereits 20 bis 30 Prozent der traditionellen Umsätze im Musikgeschäft über mobile Systeme wie UMTS-Handys erzielt werden. Bereits heute sind nach Angaben der Unternehmensberater die Umsätze mit Klingeltönen höher als mit dem Verkauf von CD-Singles.
Das Handy-Verbot in den meisten Krankenhäusern stößt bei vielen Patienten auf Unverständnis. Rund 26 Prozent aller Patienten wünschen die Ausweisung von Handy-Zonen.
Die Untersuchung analysiert die Technik-Welt von Kids und Jugendlichen und basiert auf drei Quellen: "KidsVerbraucherAnalyse 2003", "Communication Networks 7.0" und "ACTA 2003". Ergebnis: Das Handy gehört zum Alltag der Jugendlichen. Wichtig sind neben der Marke vor allem Zusatzfunktionen, die Spaß machen, wie etwa SMS und Spiele.
Der Autor versucht in seiner Abhandlung eine soziologische Theorie rund um das Mobiltelefon aufzustellen. Dabei kommt Geser u.a. zum dem Ergebnis, dass sich für das Individuum weitgehende Vorteile ergeben, wie etwa das "In-Kontakt-bleiben-mit-anderen-Individuen", ohne dabei auf Einschränkungen im Bereich der Mobilität verzichten zu müssen.
Sechste Mobinet-Studie: Foto-Handys bereiten UMTS den Weg
A. T. Kearney / Cambridge University
Juni 2003
Immer mehr Handy-Nutzer kennen die Fähigkeiten moderner Handys und sind bereit, für ihre Nutzung zu zahlen. Derzeit beliebtester mobiler Datendienst ist das Versenden von Fotos.
Das Kasseler IT-Beratungs- und Marktforschungsunternehmen TechConsult führte im Auftrag namhafter Anbieter des Mobile Business-Marktes eine Umfrage durch. Hierbei wurden die IT-Verantwortlichen aus über 800 deutschen Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern zu Einschätzungen und Technologie-Einsatz bis Ende 2004 befragt.
Die Studie befasst sich mit der öffentlichen Akzeptanz des Mobilfunks. Ihr Ziel war es unter anderem, eine differenzierte empirische Übersicht über das Ausmaß an Besorgnissen, Ängsten und Ressentiments gegenüber möglichen Risiken zu gewinnen.
Experten-Umfrage: Mobile Geschäfte bergen Sicherheitsrisiken
eco-Forum / dpa
14.10.2002
Datenmanipulation, Fälschungen bei der Benutzeridentifizierung und Datendiebstahl sind die größten Sicherheitsrisiken im Mobilen Internet. Das Mithören sehen 93 Prozent der Befragten als größtes Risiko.
61 Prozent der Mobilfunknutzer in 15 Ländern wissen zwar, dass es die 3G-Technologie gibt - doch weniger als ein Drittel sind an einem Wechsel zur neuen Technologie interessiert.
Mehr als zwei Drittel der Deutschen wollen auch im Urlaub mobil erreichbar sein. Ohne ihr mobiles Telefon wollen nur 20 Prozent der Bundesbürger verreisen.
Umfrage unter Führungskräften: Welches sind die wichtigsten Handyanwendungen?
Mummert + Partner Unternehmensberatung / ots
06.03.2002
Die Wächterfunktion ist auf Platz zwei der zehn wichtigsten Handyanwendungen vorgerückt. Die mit Abstand wichtigste Nutzungsmöglichkeit bleibt der Sprachdienst.
Entwicklung und zukünftige Bedeutung mobiler Multimediadienste
Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ), Institut Arbeit und Technik (IAT) / www.izt.de
Dezember 2001
Anstelle einer "killer application" dürften mehrere "Kernbereiche" mobiler Multimediadienste in Zukunft Bedeutung erlangen. Für den Erfolg am Markt ist entscheidend, dass die vielfältigen mobilen Dienstleistungsangebote mit den spezifischen Wünschen der Kunden übereinstimmen.
Allensbach-Umfrage: Handys sind längst nicht nur zum Telefonieren da
Institut für Demoskopie Allensbach / dpa
22.10.2001
77 Prozent der Handy-Besitzer nutzen ihr mobiles Telefon zum Versenden von Kurznachrichten, 43 Prozent als Uhr und Wecker und 37 Prozent als Adressbuch und Nummernverzeichnis.
Umfrage: Baden-Württemberger haben kaum Angst vor Handy-Smog
TA-Akademie / dpa
02.10.2001
Nach einer Untersuchung der Akademie für Technikfolgenabschätzung fühlen sich nur 3,5 Prozent aller Baden-Württemberger persönlich durch Elektrosmog und Handy-Strahlung bedroht.
Going Wireless: Behavior & Practice of New Mobile Phone Users
Leysi Palen / University of Colorado, Boulder
2000
The report is about a study in which 19 new mobile phone users were closely tracked for the first six weeks after service acquisition. Results show that new users tend to rapidly modify their perceptions of social appropriateness around mobile phone use, that actual nature of use frequently differs from what users initially predict, and that comprehension of service-oriented technologies can be problematic.
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