Messreihen zeigen: Mobilfunk ist sicher
Fernsehen, Radio und Handy sind aus unserem Leben nicht wegzudenken. Ihre Nutzung erzeugt hochfrequente elektromagnetische Felder, für die der Gesetzgeber Grenzwerte festgelegt hat. Der Mobilfunk unterschreitet diese Werte trotz Handy-Boom meist um ein Tausendfaches.
Um die Höhe von elektromagnetischen Feldern (EMF) zu überprüfen, werden diese Felder in Deutschland so gründlich gemessen wie in kaum einem anderen Land. Der Bund hat die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen mit Messreihen und regelmäßigen Kontrollmessungen der Funkanlagen beauftragt. Zusätzlich lassen einzelne Bundesländer, Kommunen sowie Mobilfunknetzbetreiber Messungen durchführen.
Grenzwerte stets deutlich unterschritten
Die Ergebnisse dieser Messungen sind alle ähnlich und eindeutig: Obwohl die Zahl der Handyverträge auf rund 110 Millionen gestiegen ist, werden die Grenzwerte weit unterschritten. Bei sämtlichen Messreihen werden die Grenzwerte in der Regel um höchstens einige Hundertstel ausgeschöpft. Häufiger wurden sogar nur wenige Tausendstel der erlaubten Stärke erreicht.
Seit 2004 können Messdaten von Mobilfunkanlagen auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur in einer öffentlich zugänglichen Datenbank abgerufen werden. Neben Angaben, wie hoch die örtlichen Immissionen von Sende- bzw. Funkanlagen sind, informiert die Seite über den Standort von Mobilfunkanlagen sowie über den jeweils geltenden Sichersheitsabstand.
