Entwicklung und zukünftige Bedeutung mobiler Multimediadienste

<--break->Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ), Institut Arbeit und Technik (IAT)

Anstelle einer "killer application" dürften mehrere "Kernbereiche" mobiler Multimediadienste in Zukunft Bedeutung erlangen. Für den Erfolg am Markt ist entscheidend, dass die vielfältigen mobilen Dienstleistungsangebote mit den spezifischen Wünschen der Kunden übereinstimmen.

Die Studie untersucht die Entwicklungsperspektiven mobiler Multimediadienste in den kommenden Jahren. Sie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) von drei Forschungsinstituten (Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), Sekretariat für Zukunftsforschung (SFZ), Institut Arbeit und Technik (IAT))erstellt. Der Studie liegt die These zugrunde, dass die vielseitigen mobilen Dienstleistungsangebote, um erfolgreich zu sein, mit den spezifischen Wünschen der Kunden übereinstimmen müssen.

Im Ergebnis der Studie erschließt sich ein differenziertes Bild. Anstelle einer "killer application" dürften mehrere "Kernbereiche" mobiler Multimediadienste Bedeutung erlangen. Im Mittelpunkt der neuen Anwendungsfelder werden vermutlich aber die bereits etablierten Telekommunikationsdienstleistungen stehen. Es wird erwartet, dass diese die Grundlage für neue multimediale Dienstleistungen bilden werden.

Insgesamt dürfte es entscheidend sein, ein vielfältiges Spektrum an inhaltlichen Angeboten zu entwickeln, die nicht nur die konventionellen Anwendungen des elektronischen Handels auf das Mobiltelefon übertragen. Vielmehr sollten die neuen Möglichkeiten der mobilen Kommunikation genutzt werden. Dabei dürfte es vor allem darum gehen, mobile Dienstleistungen anzubieten, die speziell an das jeweilige örtliche Umfeld und spezifische Situationen angepasst sind.

 

Datum: 
Dezember 2001
Quelle: 
Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung